Qual der Wahl

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Ein Wohnmobil soll es also werden. Genauer gesagt, ein Kastenwagen. Wir wollen etwas kleines, etwas kurzes, mit dem man auch mal im Alltag fahren kann.
Ich begann sofort im Internet zu recherchieren und Fachzeitschriften zu durchstöbern. Viele tollte Artikel waren hier zu finden. Ich sog das Wissen richtig in mich auf und fühlte mich nach kurzer Zeit schon wie ein Fachmann auf so manchem Gebiet. 😉
Eine genaue Auflistung der Zeitschriften findet ihr im Menü unter „Links“.

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Wir stellten uns als erstes die Frage: „Wie wollen wir eigentlich mit unserem Reisemobil reisen?“ Wollen wir doch lieber auf Campingplätze oder wollen wir auch mal autark in der „Wildnis“ stehen und übernachten? Hieraus ergeben sich dann die nächsten Fragen: „soll es ein Kompressor- oder doch ein Absorberkühlschrank sein? Brauchen wir ein komplettes Bad oder reicht uns eine kleine Chemietoilette? Brauchen wir eine Dieselheizung? Wie groß sollte die Batteriekapazität sein? Wollen wir ein Festbett haben oder reicht uns ein Klappbett? Wie hoch soll/darf der Wagen sein? Wie lang soll er maximal sein?“ …das könnte man jetzt noch so ewig weiterführen.

Jeder muss für sich wissen, wie er seinen Camper gerne nutzen möchte. Hier gibt es also keine „Musterlösung“.
Wie schon bereits zuvor erwähnt, wollten wir einen möglichst kompakten Wagen. Er sollte möglichst nicht länger als 5,50 Meter sein. Zu Beginn schauten wir nach einem kleinen Wagen, der auch als Alltagsauto genutzt werden konnte. Hier stießen wir auf den neuen Campster von Pössl (Link).

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Fotoquelle: caravan-wendt.de

Er ist gerade mal 4,95 Meter lang und hat ein vollwertiges Aufstelldach in dem man schlafen kann. Unten bietet er Platz für fünf Person. Er hat eine komplette Küche, die mit zwei Schrauben ausgebaut werden kann und dann als Außenküche genutzt werden kann. So kann man im Alltag auch die Küche ausbauen und den Wagen als normales Alltagsauto nutzen. Wir waren erst hin und weg, doch überlegten dann, dass uns ein separates Bad doch lieber wäre.

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Fotoquelle: ford.de

Somit fiel also auch der Ford Nugget weg (Link). Dieser ist mit seinen 4,97 Metern auch ein sehr kompakter Wagen. Er hat eine vollwertige Küche, eine Sitzecke und wahlweise ein Hoch- oder ein Aufstelldach.

Die meisten Camper in Form eines Kastenwagens haben alle den gleichen Ausbau. Sie haben hinten ein Doppelbett, wenn man zur Schiebetür reinkommt ist links die Küchenzeile und gegenüber die Sitzecke. Hinter der Sitzecke schließt sich meist ein kleines Bad an.
Wir wollten nicht diese „typische“ Raumaufteilung, wir suchten etwas anderes… Wir wollten unten mehr Platz zum Wohnen haben und suchten also einen Wagen der unten kein Festbett verbaut hat, sondern der ein Bett oben über den Wohnbereich hat.

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Die Kriterien, mit denen wir die Fahrzeuge verglichen, suchten wir uns selber heraus. Die Größe des Hubbettes ist für uns nicht unwichtig, da genug Platz zum Schlafen für uns schon nicht zu vernachlässig ist. Auch die Größe des Kühlschranks ist nicht verkehrt zu vergleichen, genau so wie die Versorgungsbatterie oder die Frisch- und Abwassertanks. Dies sind alles Werte die wichtig werden, sollte man mal ein paar Tage autark stehen wollen. Im kommenden Artikel werde ich auf den Vergleich der Kühlschränke und die richtige Wahl genauer eingehen.

signatur_gerrit

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