Harz-Camp Göttingerode – Sonntag, klar für die Abreise?

Wir wurden bereits früh vom Regen veweckt. Der erste Blick aus dem Fenster versprach nichts Gutes.

Die Wolken hingen tief, es war kein Ende abzusehen. Schon das Brötchenholen wurde so zur Mutprobe.

Schon vor dem Frühstück war uns klar, dass wir heute unbedingt etwas drinnen, im Trockenen, unternehmen wollten. Schwimmen? Sauna? Irgendwie reizte uns der Ostharz, doch wie sollte man sich den anschauen bei so einem Wetter?!

Im Internet stießen wir dann auf die Rübeländer Tropfsteinhöhlen (Link) im Ostharz. Wir entschieden uns ohne langes Überlegen für eine Besichtigung, da wir so die Fahrt in den Ostharz mit einem Besuch einer relativ trockenen Attraktion verbinden konnten.

Brötchen geschmiert und los! Die Fahrt von Göttingerode aus dauerte ca. 48 Minuten und betrug 43 Kilometer. Allein schon die Strecke dorthin war klasse. Wir kamen durch Werningerode und sagen das Schloss Werningerode hoch oben über der Stadt in den Wolken. Bei schönem Wetter bestimmt sehr schön dort, doch dazu später mehr…

In Rübeland angekommen, waren wir von dem kleinen Ort erschlagen. Immerhin hatte er einen Bahnhof.

Allerdings hatte man das Gefühl, dass hier die Zeit stehengeblieben ist. Es gab mehrere Parkplätze, von denen die Menschen mit schnellen Schritten zum Eingang der Höhle liefen. Die Kasse, sowie der komplette Informationsbereich waren in den Berg gebaut.

Von hier aus starte die Tour durch den Berg. Teilweise waren die Durchgänge so niedrig, dass man sich recht weit bücken musste. Auch sollte man gut zu Fuß sein, da man in der Höhle viele steile Treppenstufen hinauf und hinab steigen musste. Hier sind nun einfach mal ein paar Aufnahmen aus dem Inneren der Höhle. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Gruppe bestand aus ca. 20 Leuten und einer Führerin. Die erkläre sehr gut die ganze Geschichte der Höhlenentstehung. Nach knapp 50 Minuten war man wieder draußen. In der Höhle herrschen knapp 7 Grad. Es ist ratsam, sich etwas Warmes anzuziehen.

Auf unserem Weg nach hause machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Schloss. Trotz starkem Regen wollten wir es einmal genauer sehen. Viele Menschen schoben sich den Berg hinauf. Auch kleine Touristenbahnen fuhen im Minutentakt. Oben angekommen, machten wir nur ein zwei Bilder und liefen dann wieder schnell zum Auto. Wir hatten genug und nahmen uns vor, hier noch einmal bei besserem Wetter her zu kommen.

Wieder in Göttingerode angekommen, packten wir langsam unsere Sachen und machten uns wieder auf den Heimweg. Alles in allem, war es trotz des Wetters ein herrliches Wochenende.

signatur_gerrit

Ein Kommentar zu “Harz-Camp Göttingerode – Sonntag, klar für die Abreise?

  1. Sehr schöner Blog und Bulli ist immer etwas feines egal wie alt sie sind! Viel Erfolg mit Eurem Blog und immer schöne und unfallfreie Reisen. Gruss Stefan von campingmitfamilie.com

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