Warum?

Hallo und herzlich willkommen auf unserem Blog.

Warum wir hier noch einen Blog über das Campen und Reisen eröffnen? Ganz einfach, wir teilen nicht nur die Erfahrungen von den Reisen mit euch, wir möchten euch hier auch am kompletten Entscheidungsprozess, bis hin zum Kauf des Campers teilhaben lassen. 🙂

Über eure Kommentare, Meinungen, Fragen und Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen.

Es lebe die Spontanität!

Wir haben es getan!
Nein, nein, wir haben uns nicht einfach, spontan, einen Bulli gekauft. Wobei…schade eigentlich!

Wir haben in naher Zukunft gemeinsam Urlaub und bislang stand nicht fest was wir machen würden. Groß Reisen wollten wir eigentlich nicht, da wir uns das Geld für unseren Bulli sparen wollten. Zu hause sitzen bleiben wollten wir aber auch nicht!

Wir haben uns also heute, und wie gesagt, es war NICHT geplant, einen T3 Bulli über das Portal „Paul Camper“ gemietet. Die Übergabe wird in Hamburg stattfinden. Wir werden also einfach unsere sieben Sachen packen, Schlafzeugs und viel warme Kleidung und dann starten.

Wir waren so aus dem Häuschen und freuten uns auf die drei Tage im Camper, dass wir ganz vergessen hatten uns vor dem Mieten überhaupt zu überlegen wo es hingehen sollte.

Generell ist man ja wirklich flexibel mit einem Bulli. Wir wollten für die drei Tage jetzt aber auch nicht quer durch Europa touren …übertrieben gesagt… 😉
Erst suchten wir nach Campingplätzen an der Ostsee die ganzjährig geöffnet haben. Da wir beide aber eigentlich riesige Dänemark-/Skandinavien-Fans sind, schauten wir auch nach ganzjährig geöffneten Campingplätzen in Dänemark. Zu weit sollten sie nicht hinter der Grenze liegen. Als Reisegeschwindigkeit mussten wir von ca. 90 km/h ausgehen.
Früher bin ich oft an die Westspitze Dänemarks, nach Blavand, gefahren. Da der schöne 5-Sterne Campingplatz „Hvidbjerg Strand Ferienpark“ jedoch kein Ganzjahresplatz ist, haben wir uns einen offnen Platz in der Nähe gesucht. Im Norden von Esbjerg liegt der Campingplatz „Esbjerg Camping„. Von Hamburg aus soll man in etwas über drei Stunden am Ziel sein. Da der T3 jedoch eine gemächliche Reisegeschwindigkeit besitzt, planen wir um die 4 Stunden ein.
Die Fahrzeugübergabe wird gegen 14 Uhr sein, wir hoffen gegen 15 Uhr starten zu können, so dass wir gegen Abend dann in Esbjerg eintreffen werden.

Es war das erste Mal, dass wir über das Portal „Paul Camper“ etwas gemietet haben. Die Seiten über die einzelnen Mietfahrzeuge sind alle übersichtlich und strukturiert aufgebaut. Jeder Vermieter hat die Möglichkeit einen individuellen Text zu seinem Wagen zu schreiben. Auch sind neben der vorhanden Ausstattung noch allgemeine Angaben zum Fahrzeug, sowie Fotos vorhanden. Unsere Buchungsanfrage wurde sehr schnell beantwortet. Der Kontakt wird direkt zwischen Vermieter und Mieter hergestellt. Der Vermieter war super sympathisch und beantwortete all unsere Fragen in kürzester Zeit.

Warten wir ab wie es sich entwickeln wird. Wir halten euch auf dem Laufenden. 🙂
Nun seid ihr wieder gefragt: Könnt ihr tolle Ganzjahresplätze in Dänemark oder auch Deutschland empfehlen? Schreibt doch eure Erlebnisse einfach mal in einem Kommentar.

Alte Freunde

Facebook! Jeder kennt es, fast jeder hat es und einige verfluchen es. Ich gehöre auf jeden Fall zu denen, die dieses gigantische Wissensportal nutzen um sich mit Gleichgesinnten in Gruppen auszutauschen. So bin ich auch in diversen T3 und Bulli-Gruppen angemeldet. Letztens stellte ich die Frage nach der Herkunft der anderen Gruppenmitglieder. Ich wollte gern wissen, wo hier in der Nähe noch andere Bullifahrer zu finden sind.

Plötzlich schrieb mich ein längst vergessener Freund aus Kindertagen an. Wir spielten im Grundschulalter zusammen. Er wohnte nur ein paar Häuser entfernt. Danach verlor sich allerdings die Spur…

Ich war jetzt auf jeden Fall ganz überrascht von ihm zu lesen. Sein Name sagte mir natürlich noch etwas, also wusste ich auch sofort wer er war. Aber was wollte er nur in dieser Gruppe?!

Er sagte mir, dass er momentan drei T3 besitzen würde. In seinem Leben hatte er wohl schon 8 oder 9 dieser Kultwagen besessen. Da war wohl schon alles dabei, Doka, Westfalia, Bullis mit Diesel-Motoren, Bullis mit V6-Motoren,… Momentan besitzt er einen T3 Dehler. Von dem zweiten Wagen steht zur Zeit nur die Karosserie. Der dritte Wagen sei nur zum Ausschlachten. Er meinte, es sei bei ihm schon mehr als nur ein Hobby. Er besitzt eine Halle mit zwei Bühnen und eine weitere Halle zum Unterstellen. Außerdem hat er noch einen alten Eriba-Wohnwagen und einen noch älteren T1!

Ich war so erstaunt das mir die Worte fehlten. Ausgerechnet mein alter „Sandkasten-Freund“ ist nun Profi auf dem Gebiet des Bullis. Er erzählte mir, dass sein erster T3 wohl nur 160€ kostete. Er hätte damals einen Brandschaden gehabt. Darauf hin hat er alleine den Bus wieder komplett aufgebaut. So war es wohl auch bei den folgenden Bussen. Er kann Motoren tauschen und zerlegen, die komplette T3-Technik erneuern, Schweißarbeiten durchführen, Lackschäden reparieren und sogar Hochdächer nachrüsten.

Wir schrieben den ganzen Abend hin und her. Ich erzählte ihm von unseren Plänen. Sofort lud er uns ein seine Halle mit seinen Bussen zu besuchen. Dies Angebot nahmen wir sofort an und machten einen Termin aus…

Zwei Tage später war es so weit! Wir fuhren nur ein paar Ortschaften weiter. Hier, auf dem Land, sollte die angemietete Halle meines alten Freundes sein. Ich war aufgeregt, einerseits wegen der Bullis, andererseits wegen einer doch fremden Person mit der ich vor über 25 Jahren einmal befreundet war. …wie wird es sein?!

Als wir auf den Hof fuhren winkte uns bereits ein Mann in meinem Alter zu. Er dirigierte uns direkt in seine Halle. Hier sollten wir parken. Schon aus dem Auto heraus staunte ich nicht schlecht, hier stand ein super erhaltener Westfalia mit Hochdach. …unser Traumwagen!

Nachdem wir ausgestiegen waren und uns herzlich begrüßt hatten, stellte mein alter Freund uns einen weiteren Schrauber-Kollegen vor. Er war deutlich älter als wir und der Besitzer dieses perfekt restaurierten Campingbusses.

Wir durften uns sogar den Wagen von innen ansehen und reinsetzen. Alles sah aus wie frisch aus dem Werk! Am liebsten wären wir direkt in den Urlaub gefahren.

Draußen, auf dem Hof, zeigte uns mein Freund dann seinen T3. Hierbei handelte es sich um einen VW T3 Dehler mit rin paar „Extras“. So hat er sich vorne die Bremsanlage eines Porsche verbaut, den Wagen tiefergelegt und das Fahrwerk komplett überarbeitet. Für diesen Winter hat er sich die Karosserie und den Innenausbau als Projekt vorgenommen.

Dann drückte er mir plötzlich seine Autoschlüssel in die Hand und sagte „komm, lass uns mal ne Runde fahren.“ Ich war sprachlos und plötzlich auch mega angespannt. Ich sollte jetzt so einen Kult-Bulli fahren?

Tascha setzte sich auf den Beifahrersitz und mein Kumpel stieg hinten ein. Wir klappten unsere Armlehnen runter und schnallten uns an. Dann erklärte er mir noch kurz die Schaltung des 5-Gang Getriebes „hinten links ist der erste Gang, der Zweite ist dann vorne in der Mitte. Drei ist mittig hinten, Vier ist vorne rechts und der Fünfte dann hinten rechts. Rückwärts ist über dem ersten Gang, also vorne links.“ Das war die kurze Einführung, ich drehte den Zündschlüssel und kurze Zeit später knatterte der 112 PS Wasser-Boxer im Heck los. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Noch nie bin ich selber einen Bulli gefahren. Allein das Gefühl so auf der Achse zu sitzen war mir neu. Mein Kumpel führte mich wie in der Fahrschule von Straße zu Straße. Wir fuhren eine relativ große Runde und waren erst ca. 20 min. später wieder auf dem Hof. Ich wollte gar nicht mehr aussteigen, so gut gefiel es mir in diesem Kockpit…

Auch in der Halle: sein erster Bus. Momentan komplett leer, da er für das Lackieren vorbereitet werden soll. Diesen Bulli kaufte er sich 2008 für 160€ und baute den Wagen selber auf.

Lange redeten wir anschließend noch über Ausstattungen und Hochdächer. Am längsten beschäftigte mich aber das Thema mit der richtigen Motorisierung. Er riet uns einfach nur von einem Diesel ab. Seiner Meinung nach haben selbst die stärksten Diesel (1.6 TD) mit 70 PS, zu wenig Power um in dem Kassler-Bergen oder gar in der Schweiz NICHT von den LKWs überholt zu werden.

Wir schwanken nun also wirklich hin und her. Soll es doch ein Benziner werden? Hier gibt es deutlich mehr PS als bei den Diesel-Varianten. 90, 95 oder sogar 112 PS sind da vertreten. Wir wissen es einfach nicht! Hier stellen wir einmal mehr die Frage an DICH. Was sind deine Erfahrungen? Was findest du besser und warum? Schreib uns doch mal deine Meinung, gleich hier in den Kommentaren. 😊

Der „Wahn“ dahinter

Ich kann es irgendwie ganz schlecht erklären, doch es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über Bullis oder das Campen nachdenke.
Sehe ich zum Beispiel bei Facebook den Post von Freunden, wie sie gerade durch Bayern reisen und die Natur fotografiert haben, dann denke ich gleich: „ach wie schön wäre es, gleich kommendes Wochenende mit dem eigenen Van dorthin zu fahren…“
So ertappe ich mich eigentlich auch täglich dabei, dass ich diverse Onlinebörsen durchstöbere, auf der Suche nach neuen Inseraten. Ich weiß zwar, dass wir jetzt im Moment eh keinen Camper kaufen werden, doch der Gedanke an einen eigenen Bulli und spontane Reisen beschäftigt mich einfach täglich. Heute Morgen, noch vor dem Aufstehen, lag ich im Bett und las diverse Kaufberatungen zu T3 Bullis im Internet. Immer mit dem Gedanken im Kopf „Wissen kann ja nie schaden“. 😉
Wenn man dann noch anfängt bei instagram und pinterest nach VW T3-Ausbauten zu schauen, spätestens dann, kann man an nichts anderes mehr denken als an diese Kult-Fahrzeuge.
Nun habe ich schon so viel über die verschiedenen Baureihen, Motorisierungen, Ausstattungen, und Hochdächer gelesen, dass der Bulli den ICH mir vorstelle wohl erst noch gebaut werden müsste. 😀

Im Internet liest man dagen in jedem Forum, Gruppe oder Internetseite, dass einzig und allein die Substanz des Wagens, also der Zustand der Karosserie, über den Kauf entscheiden sollte. …umbauen kann man sich später bei Bedarf immer noch alles.
Irgendwie fällt es mir schwer so zu denken…wir sollen uns einen Camper, der vielleicht nicht über eine gut erhaltene Westfalia-Ausstattung verfügt, nicht ein schön erhaltenes Hochdach mit Stauraum hat, nicht die eckigen Scheinwerfer hat, nicht den 1.6 TD Motor mit 70 PS hat oder keinen Fahrer- und Beifahrersitz mit klappbaren Armlehnen hat kaufen? Ganz klar, wir müssen hier Prioritäten setzen! Das die Substanz stimmen muss steht außer Frage! Das zweite Kriterium sollte dann vielleicht der Motor sein. Alles andere könnte man selber noch Stück für Stück nachrüsten und aufhübschen.

Auf der Seite „Links“ habe ich nun noch eine Kategorie mit Verlinkungen zu Kaufberatungen des T3 Bulli hinzugefügt. Hier erfährt man eine Menge über versteckte Mängel, Stellen die man dringend überprüfen sollte und andere Tipps.

Erst war ich am überlegen ob ich das Folgende in einen neuen Blogbeitrag poste. Habe mich aber nun doch dazu entschieden einfach hier weiter zu schreiben und somit mal einen längeren Post zu veröffentlichen. Ich muss nämlich gestehen, dass ich recht angetan bin wenn ich Blogbeiträge von anderen Followern lese. Die schrieben teilweise Beiträge über mehrere Seiten.
Parallel zum ganzen Bulli-Wahn beschäftigt mich auch noch das Design dieser Seite hier. Ich habe Ideen im Kopf, weiß aber leider nicht wie und ob ich diese umsetzen kann. Leider ist man hier bei WordPress ja recht limitiert, zumindest wenn man direkt WordPress.com als Hosting-Portal verwendet.
Da wären unter anderem folgende Punkte:

  • Anpassung der aktuellen Beiträge

Im Widget „aktuelle Beiträge“ auf der Startseite wird die Überschrift, so wie das Erscheinungsdatum angezeigt. Ich hätte es gern so programmiert, dass das Erscheinungsdatum immer eine Zeile unter dem Titel erscheint und mal dahinter.

  • Anpassung der Kategorien

Ich weiß zwar das man neue Kategorien erstellen kann und diese dann den einzelnen Blogbeiträgen zuordnen kann, doch müssen alle Blogbeiträge parallel auch in der Kategorie „Allgemein“ gelistet sein, da sie sonst nicht auf der Startseite angezeigt werden.

Das macht es meiner Meinung nach unübersichtlich. Gerne würde ich die Beiträge nur genau einer Kategorie zuordnen…

  • „Weiterlesen“-Button

Dieser Button auf der Startseite ist echt klasse. So kann man eine gute Übersicht über die einzelnen Beiträge bekommen und bei Interesse dann weiterlesen.

Auf der Seite „Unser Blog“ sind die Blogbeiträge allerdings in voller Länge gepostet. Das macht es mega unübersichtlich. Ich könnte zwar manuell in jedem Beitrag den Weiterlesen-Tag einfügen, doch mache ich das auf der Startseite ja auch nicht.

Naja, das sind halt so ein paar Sachen mit denen ich mich rumschlage. Wenn du eine Idee hast wie ich das ein oder andere ändern oder optimieren kann, dann schreib doch bitte einfach ein Kommentar zu diesem Beitrag. Wir würden uns sehr freuen. 😊

Diesel oder Benziner?

Tja, was soll ich sagen.
Bei modernen Reisemobilen stellt sich die Frage wohl erst gar nicht. …bei einem alten T3 Bulli aber schon.
Ich muss gestehen, ich war bislang immer auf einen Dieselmotor aus. Momentan bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher ob das wirklich die beste Wahl ist.
Überlegt man sich welchen Motor man möchte, so steht ja unweigerlich auch immer die Frage nach den zu fahrenden Jahreskilometern im Raum. …schwierige Frage! Ich kann halt nur sagen was wir uns vorstellen. Gerne wollen wir ca. jedes zweite Wochenende mit unserem Bulli auf Tour gehen und kleine Wochenendtrips unternehmen. Dann sind aber auch im Urlaub längere Touren durch Skandinavien oder den Süden geplant.
Nun ist es ja so, dass Diesel generell günstiger ist als Benzin.
Als nächstes kommt die Frage nach der Motorleistung. Sollte es ein Diesel werden, so kommen uns (gehen wir mal von der stärksten Motorisierung aus) 70 PS doch sehr sehr wenig vor. Wir wollen auch gerne mal durch die Schweiz cruisen oder die Kassler-Berge ohne Angstschweiß auf der Stirn schaffen. Hier klingen zum Beispiel 90 PS oder gar 95 PS schon viel vertrauenserweckender als 57 PS oder 70 PS.

feinstaubplakette_402x302

Fotoquelle: dekra.de

Die Frage nach der Feinstaubplakette ist wohl nicht so wichtig. Egal welchen Motor man auch wählt, eine grüne Plakette wird man wohl mit keiner Motorisierung bekommen. Dies ist aber wohl auch nicht so wichtig, da wir einen T3 mit Oldtimer-Zulassung suchen. Hier haben wir gelesen, dass Oldtimer von der Umweltzonen-Regelung ausgenommen sind und überall fahren dürfen.
…wie lange mag das aber noch so bleiben!?! Die Abgasnormen werden immer weiter verschärft, vielleicht dürfen auch Oldtimer bald nicht mehr in die Städte.
Hierzu würde mich mal eure Meinung interessieren. Glaubt ihr, man muss sich Gedanken machen, dass man bald nicht mehr in die Umweltzonen kommt? Bitte schreibt doch einfach mal euer Kommentar unter den Beitrag.

Nach meiner Recherche gibt es unter anderem folgende Motorvarianten:

 

    • Benzin
    • Diesel
  • 1.9 ccm mit 78 PS – Bj. 1982-1990
  • 1.9 ccm mit 83 PS – Bj. 1983-1985
  • 1.9 ccm mit 90 PS – Bj. 1983-1985
  • 2.1 ccm mit 112 PS – Bj. 1984-1989
  • 2.1 ccm mit 95 PS – Bj. 1985-1990
  • 2.1 ccm mit 92 PS – Bj. 1989-1992
  • 1.6 D ccm mit 50 PS – Bj. 1981-1987
  • 1.6 TD ccm mit 70 PS – Bj. 1984-1992
  • 1.7 D ccm mit 57 PS – Bj. 1987-1992

Vielleicht sollte ich noch erwähnen das dies nicht alle Motorvarianten sind. Ich habe jetzt hier nur die aufgelistet, die für uns in Frage kommen. Dies sind alles wassergekühlte Benzin-Boxermotoren (WBX) und waren ab dem Modelljahr/Herbst 1982 verfügbar. Die Diesel-Motoren waren einfache Reihen-Vierzylinder-Motoren.

Schaut man bei mobile.de, so besitzt die Mehrheit der angebotenen Bullis den 1,6 TD Motor mit 70 PS.

…nun ist es wieder einmal so weit, ich habe etwas in der Rubrik „Verkaufe“ für euch. 🙂

Habe soeben ein neues F2 SUP eingestellt. Wir haben es geschenkt bekommen, können aber momentan, wegen fehlendem Bulli, noch nicht so viel damit anfangen. Das Geld hilft uns besser. Wir sparen gerade fleißig auf den T3 hin. ☺️

Zu dem SUP gehört selbstverständlich ein Paddel und eine Luftpumpe. Außerdem ist noch ein Repair-Kit dabei, sollte man irgendwo im Urlaub dann doch mal ein kleines Loch haben. Alles ist in einem großen F2-Rucksack verpackt und kann so einfach auf dem Rücken getragen werden.

Für Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Augen auf beim Bulli-Kauf!

Ja, schön wäre es…

Leider sind wir aber immer noch nicht in der „heißen“ Phase. Wir stöbern immer noch auf mobile.de, ebay-kleinanzeigen.de, autoscout24.de, in Facebook-Gruppen und schauen Unmengen an Youtube-Videos zum Thema VW T3.

Denn, so viel können wir mit Sicherheit sagen, es soll nun wirklich ein T3 werden. 😁 Wie schon im letzten Beitrag erwähnt findet man auch auf Fiat Ducato oder Mercedes Basis viele gute Kastenwagen aus den 80er und 90er Jahren, allerdings hat uns der Hype um den Bulli T3 schon irgendwie angesteckt. …wir wollen einfach „dazugehören“. 😀🙈

In den ganzen Verkaufsanzeigen, Videos über Aus- und Umbau oder Vanlife im Bulli und Gruppendiskussionen haben wir gemerkt, dass die Bullibesitzer einfach ein besonderes Völkchen sind. Man gehört einfach zusammen, grüßt sich auf der Straße und ist hilfsbereit, so wurde es uns vermittelt. Wir sind wirklich gespannt ob das dann auch alles so ist wenn wir kommendes Jahr mit unserem eigenen Bulli losfahren werden. 😊

Nun ist es ja so, dass der T3 schon für seinen Hang zum Rosten bekannt ist. Mittlerweile kennen auch wir ein paar typische Stellen, die bei einer Besichtigung unbedingt geprüft werden sollten. Dazu gehören:

  • Windschutzscheibenrahmen
  • Einstiegsstufen
  • Fahrwerkbuchsen
  • Achsgelenke
  • Servoleitung
  • Blechfalze
  • Schaltgestänge
  • Hinterachsschwingen
  • Hochdach

Windschutzscheibenrahmen

Fotoquelle: autobild.de – Zeigen sich außen Rostblasen, so muss meist der Rahmen geschweißt werden. Vorsicht: Ist die Dichtung der Windschutzscheibe porös, rostet nicht nur der Scheibenrahmen, sondern auch das Blech an den Einstiegen, da sich das eindringende Wasser dort sammelt.

Einstiegsstufen

Fotoquelle: autobild.de – Durchgerostete Bodenbleche am Einstieg! Dies passiert, wenn ständig Wasser im Fahrzeug steht. Daher empfiehlt es sich bei einer Besichtigung immer einen Blick unter die Gummimatten im Einstieg zu werfen.

Fahrwerkbuchsen

Fotoquelle: autobild.de – Dieses Bild zeigt die Zugstrebe der Vorderachse. Hier werden die Buchsen oft spröde und rissig und müssen dann ausgetauscht werden.

Achsgelenke

Fotoquelle: autobild.de – Die Achsgelenke sind bei vielen T3 ausgeschlagen und müssen erneuert werden.

Servoleitung

Fotoquelle: autobild.de – Hier sieht man korrodierte Leitungen der Servolenkung.

Blechfalze

Fotoquelle: autobild.de – Achtung! Bei aufgehübschten Bastelbussen werden rostige Falze oft einfach zugespachtelt. Auf Dauer bilden sich dann riesige Rostnester, und es hilft nur ein kompletter Austausch der Seitenwand.

Schaltgestänge

Fotoquelle: autobild.de – Lassen sich die Gänge nicht mehr exakt einlegen, sind häufig die Lager verschlissen.

Hinterachsschwingen

Fotoquelle: autobild.de – Rostet die Hinterachsschwinge unerkannt, so kann sie bei Belastung reißen.

Hochdach

Fotoquelle: autobild.de – Die Dichtnaht zwischen Karosserie und Dach wird mit der Zeit spröde, dann rostet es nicht nur am Dachrand, sondern auch im Hohlraum der D-Säule. Für eine haltbare Reparatur muss das komplette Hochdach demontiert werden.

Dies sind jetzt natürlich nur einige Punkte auf die man achten sollte.
Schreibt ihr doch mal bitte hier in den Kommentaren, welche Stellen ihr beim Kauf eines Bullis unbedingt prüfen würdet. 🙂

Seit dem letzten Blog-Eintrag ist schon wieder einige Zeit vergangen. Wir waren weder am Reisen noch konkret auf der Suche in der Vergangenheit und trotzdem hat sich bei uns so einiges getan.

Wie die aufmerksamen Leser unter euch sicher wissen, ist unser Traum-Kastenwagen ein Karmann Dexter 550. Leider sind diese Wagen jedoch nicht unter 35.000€ zu haben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es für uns eher unwahrscheinlich, dass wir in den nächsten 5 Jahren so viel Geld über haben werden, um uns diesen Wunsch zu erfüllen. Zu unserem Leidwesen sind wir beide sehr ungeduldige Menschen und möchten am liebsten schon nächstes Wochenende mit unserem eigenen Camper auf Tour gehen. ☺️

Wir suchten also nun nach Varianten bis maximal 10.000€. Hier setzen wir uns unser neues Limit. Bis zum Frühjahr wollten wir nun einen eigenen Camper in dieser Preisklasse unser Eigen nennen können. Die zwei wesentlichsten Kriterien die sich in den Suchmasken von mobilde.de & Co änderten, waren das Baujahr und die gefahrenen Kilometer. Wir „drehten“ das Baujahr bis 1975 zurück und die Kilometer bis 200.000 hoch.

Wichtig war uns weiterhin, dass der Wagen ein festes Hochdach, eine Servolenkung und einen Dieselmotor besaß. Zuerst sprang uns hier ein Fiat Ducato von 1994 mit 75 PS an:

Fotoquelle: mobile.de

Wie sich nach einiger Recherche rausstellte, handelte es sich hier um den Hymercar 3. Ein Vorreiter des heute bekannten und weit verbreiteten Hymercars. Das Modell aus ’94 hätten wir für 8.999€ erwerben können.

Nun gab es in diesem Preissegment aber durchaus noch andere interessante Modelle. Da war der „La Strada“ auf Basis des Mercedes m100. Das Fahrzeug war auch aus dem Jahr 1994 und besaß 75 PS, hatte außerdem noch ein komplettes Bad mit verbaut:

Fotoquelle: mobile.de

Auch die Marke „La Strada“ baut heute noch erfolgreich Reisemobile. Der Wagen vom Bild war für 10.800€ zu haben.

Natürlich durfte auch Volkswagen als Marke nicht fehlen. Bei dem hier gezeigten Modell handelt es sich um einen LT, genauer, um einen „Sven Hedin“ mit H-Zulassung aus dem Jahr 1980. Der Wagen besitzt ebenfalls 75 PS und eine separate Naßzelle. Dieser Wagen wäre für 8.490€ zu haben gewesen. Auch der Sven Hedin wird heute noch aktuell gebaut und ist unter den Campern in der Kastenwagen-Szene sehr beliebt.

Fotoquelle: mobile.de

Auf einer Radtour um das Steinhuder-Meer sahen wir letztes Wochenende in Mardorf auf dem Campingplatz direkt am Fahrradweg zwei Bullis stehen. Eins war ein alter VW T2 und das andere ein VW T3. Die Schiebetür stand offen, ein Campingtisch mit zwei Stühlen war davor aufgebaut. Ein junger Mann kochte auf einem Campingkocher und seine weibliche Begleitung las, in eine Decke eingekuschelt, ein Buch.

Uns faszinierte diese Einfachheit und der Hype um das Thema „Bulli“. Zuhause schaute ich spaßeshalber deshalb nach T3 Bussen. Zu Beginn war ich erschlagen von der Fülle der Angebote, deshalb begann ich erneut zu filtern: Campingausstattung, GFK-Hochdach und Diesel waren die grundlegenden Kriterien. Wie ich schnell lernen musste, gab es damals schon mehre Firmen, die auf Basis des VW T3 einen Campingausbau vornamen. Ob Westfalia, Teco, Reimo oder Weinsberg, jede Firma verpasste dem T3 Bulli ihre ganz persönliche Marke.

Fotoquelle: mobile.de – VW T3 Westfalia

Fotoquelle: reimo.com – VW T3 Reimo

Fotoquelle: ebay-kleinanzeigen.de – VW T3 Weinsberg Terra

Wir entschieden uns für eine genauere Recherche nach dem VW T3 Westfalia Club Joker. Uns gefiel die Art des Hochdaches und des Innenausbaus. Wir suchen in einer Preisklasse bis 10.000€. Dies ist für einen gut erhaltenen T3 nicht gerade viel. Man findet hier zwar schon eine Menge Wagen, doch je nach Zustand, Motorisierung und Rost kann der Preis auch schnell mal bis 30.000€ steigen.

Nun heisst es also „Augen offen halten und vergleichen“. Bis zum Frühjahr wollen wir die Suche abgeschlossen haben. Dann wollen wir auch zu der Familie der Bulli-Fahrer gehören.