Warum?

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Hallo und herzlich willkommen auf unserem Blog.

Warum wir hier noch einen Blog über das Campen und Reisen eröffnen? Ganz einfach, wir teilen nicht nur die Erfahrungen von den Reisen mit euch, wir möchten euch hier auch am kompletten Entscheidungsprozess, bis hin zum Kauf des Campers teilhaben lassen. 🙂

Über eure Kommentare, Meinungen, Fragen und Verbesserungsvorschläge würden wir uns sehr freuen.

Günther goes Sächsische Schweiz



Tag 1 Anreise (Freitag)

Für Freitag Mittag war die Abfahrt vorgesehen. Wir räumten daher noch den Rest in den Bulli ein (größtenteils war das die Tage zuvor schon passiert, aber Essen und Kleinkrams kamen dann am Freitag noch rein) und starteten um 13:30 Uhr.

Kaum waren wir auf der Autobahn war ich schon eingeschlafen und verschlief fast die ganze Fahrt, da ich am Morgen aus der Nachschicht gekommen war und dementsprechend im Schlafdefizit war das aber für uns beide ok. Allerdings bekam ich dann doch mit, dass wir in einen Stau gerieten. Bis dahin war technisch mit dem Bulli alles gut gelaufen, doch nachdem wir im Stau einmal komplett zum Stehen gekommen waren konnten wir im Anschluss nicht mehr richtig beschleunigen, zumindest nicht mehr über Tempo 80 im 5. Gang. Das Gas wurde gar nicht mehr angenommen. Sofort schrieb Gerrit einen Artikel in eine der, unter Bulli-Fahrern, bekannten Gruppen. Wir fuhren erst einmal vorsichtig hinter der LKWs hinterher. Es dauerte nicht lange, da erhielten wir bereits die ersten Ratschläge und Fehlereinschätzungen. Uns wurde gesagt, dass sich der Motor wohl im „Notlauf“ befinden würde. Warum dies jetzt genau passiert sei könne man aber nur durch Auslesen des Steuergerätes erkennen. Wir entschieden uns, an der nächsten Raststätte zu halten und machten einfach mal 15 min Pause…wie oft hatten uns schon Bekannte davon erzählt, dass man alten Autos auch mal Pausen gönnen soll und was soll ich sagen Recht hatten sie!

Nach dem kurzen Stopp lief der Motor wieder wie eine Eins ☺ und wir kamen um ca 18:30 auf dem Campingplatz „Lux Oase, Arnsdorfer Straße 1, 01900 Kleinröhrsdorf / Dresden“ in Kleinröhrsdorf an. Per Telefon (da ja außerhalb der Rezeptionsöffnungzeiten) wurden wir vom Chef höchstpersönlich zu unserem Stellplatz navigiert. Wir parkten Günther, drehten noch eine Runde auf dem Platz, gingen unser mittgebrachtes Essen in der Campingplatzküche aufwärmen, duschen und dann auch schon ab ins Bettchen.

Links: Kurz vor der Ankunft. Rechts: Die Küche bei der „Lux Oase“

Tag 2 Samstag

Unser erster Tagespunkt am Samstag war das offizielle Einchecken in/an der Rezeption. Eine Übernachtung kostete für uns zwei mit Günther ohne Strom 20,50 Euro/Nacht. Der Campingplatz an sich war schön an einem Stausee gelegen und die Waschhäuschen sowie der ganze Platz gepflegt und wirklich sehr, sehr! sauber. Jetzt in der Nebensaison waren nur die Privatbäder (diese kann man in der Hauptsaison gegen ein Entgelt mieten und dieses Badezimmer gehört dann nur einem alleine) offen, die für einen Campingplatz schon sehr luxuriös sind. Diese Privatbäder haben schöne moderne Fliesen in Terracotta-Tönen, eine ebenerdige Dusche mit Glaswand, eine Heizung, die als Handtuchwärmer funktioniert und viel Ablagefläche. Noch ein Pluspunkt war der gut aufgestellte und auch günstige Krämerladen des Campingplatzes. Hier findest du auch z. B. einzelne Pappteller, Plastikbesteck etc. zum günstigen Stückpreis, was ja mal ganz praktisch sein kann. Unsereins hatte die Zahnpasta vergessen und konnte hier für 1,20 € eine bekommen, was wir total günstig fanden. 

Familienbad auf dem Campingplatz „Lux Oase“

Negativ fanden wir, dass der Campingplatz komplett umzäunt ist und man so gar nicht ganz an den Stausee rankommt und dass man für das Kochen pro 16 Minuten 50 Cent zahlen sollte und dann funktionierten die Platten noch nichtmal aufgrund eines technischen Defekts, der am Wochenende nicht behoben werden konnte (klar das war jetzt einfach Pech, aber dennoch sollte das Kochen unserer Meinung nach im Preis mit inbegriffen sein). Nachdem wir uns aber per Telefon an den Chef gewendet hatten und ihm von den defekten Kochstellen erzählten, entschuldigte er sich und versprach uns das Geld wieder zu geben. Viel mehr auszusetzen gab es aber dennoch nicht.

Vom Campingplatz aus ging es dann auch direkt zum ersten Ausflugsziel: der Bastei. 
Die 29 Kilometer schafft man in ca. 35 Minuten (mit einem Bulli ein paar Minuten länger).

Dort gibt es mehrere kostenpflichtige Parkplätze. 
Es gibt rund um die Bastei mehrere Wanderwege, die es zu erkunden gilt. Warum hier so viele Hobbyfotographen unterwegs sind wird schnell klar, denn die Stimmung hier ist ganz besonders und die Farben nicht nur zur blauen Stunde einzigartig. In Grau heben sich die schroffen Felsen vom Grün der Wiesen und Wälder ab, oberhalb dann der blaue Himmel. So gelangen auch uns Amateuren ein paar ganz passable Bilder…

Genaugenommen kann man hier aber nicht wandern, sondern spaziert auf gut befestigten Wegen (bzw. schiebt sich im Sommer mit vielen anderen Touristen vorwärts) von einem Aussichtspunkt zum nächsten, daher ist unsere klare Empfehlung außerhalb der Ferien/langen Wochenenden die Sächsische Schweiz zu besuchen und solche „Hot Spots“ auch eher am frühen Morgen zu besuchen, denn so kann man am ehesten noch Fotos schießen, ohne viele Menschen vor der Kamera zu haben. 

Danach sind wir dann weitergefahren in eine kleine Stadt namens „Bad Schandau“. Und bums! Plötzlich fanden wir uns umringt von tanzenden Weintrauben, Tanzmariechen, Clowns und Piratenbräuten – offenbar feierte man in Bad Schandau erst am 9.3.19 Fasching…natürlich ausgerechnet wenn WIR da sind, wo wir doch sooooo auf Fasching stehen (ich hoffe man liest den Sarkasmus raus ;)). Gut, nachdem wir überall Konfetti hatten, aber komischerweise keine Süßigkeiten auffangen konnten, da keine geworfen wurden (Frechheit!), war ich ja quasi gezwungen mir auf eigene Unkosten in einer Bäckerei etwas Süßes gegen den mittäglichen Heißhunger zu holen 😀 Zum Glück findet man ja dann doch immer eine Ausrede, die die tägliche Portion Süßes rechtfertigt 😉 Diesen Snack (einen Florentiner Keks, übrigens nichts für Prothesen- oder Zahnspangenträger) aßen wir im Bulli sitzend direkt an der Elbe. Hier gibt es einen tollen Parkplatz am Elbufer, die Straße heißt „an der Elbe“. Auch hier sind die Parkplätze nur mit kostenpflichtigen Parktickets erlaubt.

Öffentlicher Parkplatz in Bad Schandau direkt an der Elbe

Da wir in diesem Urlaub ohne große Pläne unterwegs waren überlegte ich, ob wir nicht noch heute nachmittag eine Runde mit Günther nach Tschechien fahren sollten, denn das Wetter war noch schön und es war auch erst 15 Uhr. Wir nahmen also kurzerhand die Straße mit der Nummer 172 von Bad Schandau bis zur Grenze und ab der Grenze dann die 62 bis nach Děčín. Der Weg führte uns direkt am Elbufer, Fluss aufwärts entlang. Die Fahrt war komplett spontan und die Route ohne groß nachzudenken entstanden. Ab Děčín verließen wir das Elbe, die hier in Tschechien außerdem „Labe“ heißt, und fuhren die einzige Straße mitten in den Wald der Sächsischen Schweiz hinein. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages und einfach das Fahren mit Günther. Unterwegs hielten wir in einer Kurve, in der Unmengen Baumstämme auf ihren Abtransport warteten und fingen in den Bildern die Stimmung der Abenddämmerung ein.
Hier seht ihr Gerrit bei einem kleinen Shooting mit unseren neuen T-Shirts von der Firma „Kiefer und Kolben“. Die Jungs von Kiefer und Kolben bieten fair produzierte Mode (alle Produkte haben das fair wear foundation Siegel) aus 100% Biobaumwolle mit süßen Motiven an. Neben Shirts und Hoodies gibt es noch weitere Outdoor-Artikel die nicht nur etwas für Bulli-Fahrer sind. Uns gefällt die gute Qualität der Shirts und die ökologische Idee dahinter sehr. Wir können die Sachen wirklich nur empfehlen. Die T- shirts gibt’s auf der Seite kieferundkolben.de.


Hätte man mehr Zeit könnte man in der kleinen Ortschaft Děčín z.B. noch das Schlösschen besuchen oder eine Kanu-Rad-Tour machen, bei der man in Děčín startet und bis nach Bad Schandau mit dem Kanu auf der dort wohl ruhigen Elbe paddelt und in Bad Schandau dann schon mit Fahrrädern erwartet wird um nach Děčín zurückzufahren (gefunden auf Trip Advisor). 

Wir wären gerne noch viel weiter gefahren, jedoch wurde es schon dunkel und so langsam knurrten uns die Mägen. Also auf zurück zum Campingplatz. Wir verließen den Wald und kamen in den kleinen Ort Tisá. Hier bat ich Gerrit noch einmal an der Straße zu halten, da ich noch mal ein paar unvergessliche Fotos machen wollte…

Anschließend bogen wir rechts ab und fuhren über Petrovice dann wieder über die deutsche Grenze auf der 171 wieder zurück zur Lux Oase. Eigentlich wollten wir jetzt schnellstmöglich einfach nur Nudeln kochen! Aber kaum hatte ich die Münze in den Automaten für die Herdplatte geschmissen dämmerte mir schon, dass etwas nicht stimmte….gestern hatte die Herdanzeige noch sofort zu leuchten angefangen. Und jetzt auch nach mehrmaligem Tippen und sogar wütendem Tippen kein Leuchten, kein Piepen, keine Wärme. Nach einem kurzen Telefonat erhielten wir dann die Aussage vom Chef des Campingplatzes, dass er das Problem am Wochenende leider nicht mehr lösen könne. Also blieb uns nur auswärts essen als Alternative. Rund um Kleinröhrsdorf (genauer gesagt in Großröhrsdorf) gibt es mehrere Lieferdienste, aber solange aufs Essen warten wollten wir nicht und beschlossen die Trattoria dell arte als einen von zwei Italienern auszuprobieren. Wir mussten dafür zwar unfreiwillig einmal duschen, da es in dem Moment unserer Ankunft wie aus Eimern anfing zu gießen und wir leider nur einen Parkplatz in einigen Metern Entfernung fanden, aber dafür wurden wir essenstechnisch nicht enttäuscht! Gerrits Hähnchen in Pilzrahmsoße und meine Tagliatelle alle verdure waren superlecker. 
Gut gestärkt gingen wir also ins Bett und schliefen wieder einmal super auf unserer XXL 1,80m Liegefläche ☺. 

Tag 3 Sonntag 

Heute war es Zeit endlich einmal richtig zu wandern! Gerrit hatte sich schon etwas überlegt und fuhr los, ohne dass ich wusste wo es hin gehen sollte. Das Navi veranschlagte für die 44 Kilometer eine Fahrtzeit von ca. 52 Minuten. Das es mit unserem Günther alles etwas länger dauern würde war uns beiden schon klar. 😉 Erst ging die Fahrt wieder nach Bad Schandau. Dann bogen wir in das Kirnitzschtal ab und folgten der 165 bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Die Straße durch das Tal war kurvenreich und mal mehr oder weniger steil. Am rechten Straßenrand verliefen Straßenbahnschienen bis hoch zum Wasserfall. Hier befindet sich der Endpunkt der Kirnitzschtalbahn. Wir parkten auf dem großen, kostenpflichtigen Parkplatz und frühstückten erst einmal. Da es draußen eh noch regnete hatten wir keine Eile. Nach einer knappen Stunde verzog sich der Regen. Wir nutzen die Regenpause und wagten dann einfach eine Wanderung zum sogenannten Kuhstall . Für den Rundweg um den Kuhstall ist eine Zeit von etwas über einer Stunde angegeben. Auf der Strecke von 4 Kilometern überwindet man 110 Höhenmeter.
Wir haben mit allen Abstechern und Turnereien allerdings eine Strecke von sieben Kilometern in anderthalb Stunden zurück gelegt. Überwunden haben wir hierbei 335 Höhenmeter.

Links: Der Lichtenhainer Wasserfall. Rechts: Die Kirnitzschtalbahn

Das Gebiet rund um den Kuhstall ist sehr vielseitig und generell eher anspruchsvoll. Stolz waren wir, als wir die “ Himmelsleiter“ erklommen hatten und mit einem tollen Blick belohnt wurden. Hier turnten wir dann wie die Kinder von Vorsprung zu Vorsprung und wagten uns auch in winzige Höhlen vor. Auf kleine Kinder sollte man besonders aufpassen, da die Gegend von steilen Vorsprüngen und tiefen Felsspalten nur so wimmelt. Geländer oder Absperrungen sind nicht überall! Wir waren fast alleine, da sich zu dieser Jahreszeit noch kaum Touristen in diese Gegend verirren. Hier oben gibt es auch ein Restaurant namens Gasthaus am Kuhstall, in das man einkehren könnte.


Hiernach ging es dann zu unserem nächsten Campingplatz, der kleinen „Bergoase, Obere Straße 19, 01855 Sebnitz“. Auch wenn ich den Begriff „Oase“ recht kitschig finde, in diesem Fall trifft er echt zu. Der Campingplatz ist klein aber fein. Es gibt 8 Stellplätze und im Sommer eine große Wiese zum Zelten sowie mehrere Ferienwohnungen. Wir hatten fast freie Auswahl. Nur ein Caddy campte mit uns auf einem der Stellplätze. Wir ergatterten den äußersten, zu den Feldern hin, gelegenen Platz. …schade das wir keinen blauen Himmel hatten, die Aussicht muss dann umwerfend sein…
Die Betreiberin war sehr nett und zeigte uns sofort alle Räume und Möglichkeiten. Es gibt eine Gemeinschaftsküche mit einem Herd, der mit Holz befeuert wird und eine Outdoor Feuerstelle (Holz hacken kann man am Holzklotz gleich nebenan), mehrere Waschräume und einen großen Wellnessbereich mit einer finnischen Sauna, Kamin und einer Dusche sowie einem Strandkorb und mehreren Liegen zum Ausruhen zwischen den Saunagängen. Und dreimal dürft ihr raten wie unser Abendprogramm aussah: na klar, ab in die Sauna! Der Raum war wirklich ansprechend gestaltet und zu zweit ist die Sauna auch von der Größe her ausreichend, ab 3 Personen wird es dann aber schon kuschelig, aber wir hatten auch hier mal wieder Glück mit der Reisezeit und hatten wir den Saunabereich ganz für uns. 

Nachdem wir dann ausreichend sauniert hatten war es schon wieder Zeit schlafen zu gehen, nur stürmte es mittlerweile ganz stark, sodass der Weg von der Sauna zum Bulli schon abenteuerlich war.  Gerade hingelegt und eingekuschelt bekam ich aber ehrlichgesagt langsam Angst, denn Günther schwankte nur so hin und her bei dem Sturm der draußen tobte. Gerrit meinte zwar zunächst, dass da nichts passieren könne, aber es stürmte und wackelte immer mehr. Schließlich sahen wir dann, wie eine Laterne aus der Verankerung gerissen wurde und wegwehte. Spätestens da waren wir uns dann einig, dass wir die Nacht nicht hier verbringen wollten. Ein Schaden am Bulli wäre einfach zu ärgerlich gewesen und ich hatte wie gesagt auch total Schiss, dass wir umkippen würden und den Abhang runterstürzen (wir haben natürlich bei der Ankunft – da war ja noch von Sturm keine Rede- direkt an erster Front geparkt, wegen der tollen Aussicht). Zum Glück muss man ja bei der Jahreszeit noch kein Vorzelt abbauen, sodass dann relativ schnell aufgebrochen werden konnte. Wir haben uns sehr langsam einen Weg bis nach unten ins Tal nach Bad Schandau gebahnt. Die Straßen waren voller umgestürzter Bäume/Äste und außerdem gab es einen Stromausfall, sodass die Straßenlaternen nicht funktionierten. Unten im windstillen Tal angekommen suchten wir uns einfach die nächstbeste Parklücke in einer Wohnstraße und schliefen hundemüde sofort ein.

Tag 4 Abfahrt (Montag)

Früh morgens fuhren wir noch einmal zum Campingplatz hoch um dort bei der tollen Aussicht zu frühstücken. Hier waren schon die Gärtner (ja, die haben da Gärtner, aber es ist wirklich nicht vornehm dort ;)) vor  Ort um die Sturmschäden zu beseitigen. Nach einem schönen Frühstück mussten wir dann aber schweren Herzens die Heimfahrt antreten. Wir kamen ohne Stau ganz gemütlich durch und mittlerweile hat uns der Alltag auch leider schon wieder fest im Griff. 

Wir hoffen euch gefällt dieser kurze Reisebericht und bis bald!!

Edit: Auch wenn es vielleicht so aussieht auf den Fotos: Gerrit ist überhaupt nicht egoistisch oder eingebildet. Er muss nur immer für Fotos herhalten, weil ich kamerascheu bin, deshalb gibt es immer nur Fotos von ihm. Nicht, dass ihr euch wundert, warum immer nur er zu sehen ist 😉

In eigener Sache:
Für uns ist Feedback mega wichtig. Nur so können wir an der Art wie wir schreiben oder an den Informationen die wir teilen weiter arbeiten. Bitte hinterlasst hier unten doch einen kurzen Kommentar wie euch der Beitrag gefallen hat. Schreibt uns gerne auch, wenn ihr Informationen vermisst habt. Nur so lernen wir für kommende Berichte. 🙂

Es werde Licht!

Ich muss ja gestehen, dass ich mich schon ein wenig überwinden musste diesen Beitrag zu verfassen. Dies kam daher, da ich mir nicht sicher war, ob man für eine so kleine „Optimierung“ überhaupt einen extra Blog-Beitrag anlegen sollte. Da es sich bei dem kleinen Eingriff aber um eine wesentliche Verbesserung (so empfinde ich es wenigstens) handelt, wollte ich dies mit euch teilen. 😊

Kurz gesagt: Ich habe die 30 Jahre alten Glühlampen in dem Tacho durch helle LED-Beleuchtung ersetzt. Die LEDs sind, wie die Glühlampen vor 30 Jahren auch, auf die gleiche Aufnahme montiert. Sie passen also Plug-and-Play. Man muss nur darauf achten, dass man die Lampe richtig ausrichtet beim Einbauen. Schraubt man sie falsch rein, so bleiben die LEDs dunkel…

Hier mal ein Vorher- Nachher-Bild:

So sieht die Beleuchtung mit den alten Glühbirnen aus

…und so leuchtet der Tacho mit den LEDs

Die LEDs gibt es für kleines Geld bei eBay. Ich werde euch hier den Link posten, und nein, ich bekomme kein Geld dafür. 😀😉

Link zu eBay – LED-Beleuchtung

Die unsichtbare Gefahr!

Wie ihr sicher wisst ist unsere Wunschliste von Umbauten und Anbauten extrem lang. Was nutzen einem aber eine tolle Markise, tolle Solarzellen oder ein funky Hochdach wenn man tot ist!

Wir haben also zuerst in die Sicherheit investiert und uns einen Gas-Warner zugelegt. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Sensor und eine kleine Steuerzentrale mit integriertem Pieper. Das Gerät detektiert Betäubungsgase, Propan, Butan, und optional Kohlenmonoxid bevor diese eine gefährliche Konzentration erreichen.

Gekauft haben wir das Gerät bei Fritz-Berger (der Link führt direkt zu dem Gerät). Auch wenn es sicherlich günstigere Geräte aus Fernost geben mag, so wollten wir nicht bei einem so wichtigen Thema sparen. …immerhin kann unser Leben von so einem Gerät abhängen! Wir investierten also den dreistelligen Betrag in ein Gerät der deutschen Marke Thitronik. Ein Arbeitskollege erzählte erst letztens in der Mittagspause, dass ein befreundetes Pärchen in Ihrem Reisemobil durch Gasaustritt ums Leben kam. Da wurde mir schon anders als ich das hörte… Schon nach zwei Tagen kam das Paket an. Verpackt war alles ziemlich lose. Der Gas-Warner flog im Karton hin und her. Lieferschein und Rechnung waren nicht gefaltet. Der Karton hatte die volle Größe des DIN A4 Papiers. Meiner Meinung nach hätte hier auch ein Umkarton gereicht der nur halb so groß gewesen wäre, aber na gut.

Sofort sind mir die beiden Siegel auf dem Produktkarton aufgefallen. Hier stand geschrieben, dass das Produkt bereits zwei Mal als Testsieger durch das Wohnmobil-Magazin „Reise Mobil International“ gewählt wurde. das war einmal in der Ausgabe 05/2017 und 06/2018. Schreiben können die ja vieles, ich wollte das Gerät verbauen! Vorher sortierte ich alle mitgelieferten Teile. Da war einmal die Steuereinheit mit den Anschlüssen, eine Abdeckkappe für die Anschlüsse, der Sensor, Schrauben für die Befestigung, das Handbuch (Heft) und ein Aufkleber.

Warum wir Männer immer meinen auch ohne Anleitungen klar zu kommen kann ich nicht beantworten. Auch ich wollte gar nicht so recht das Heftchen lesen. Kurz überflog ich die ersten beiden Seiten (der Rest des Heftes war auf anderen Sprachen). Hier stand geschrieben, dass der Sensor in Bodennähe verbaut werden sollte. Das klang soweit logisch, da die Gase vor denen er warnen soll ja schwerer als Luft sind.
Außerdem soll man darauf achten, dass man einen Mindestabstand von ca. einem Meter zu Luft-Austrittsdüsen der Heizung und anderthalb Meter zu Blei-Säure-Batterien einhält. Ich entscheid mich für die Montage unter der Sitzbank, relativ weit auf der Fahrerseite.
Um die Schutzkappe für den Sensor montieren zu können, sollte ein 20 Millimeter großes Loch in das Holz gebohrt werden. Mein größter Bohrer hatte jedoch nur einen Durchmesser von 13,5 Millimetern. Ich bohrte das Loch mit einem kleineren Bohrer (Durchmesser 5,5 mm) vor, wechselte dann auf die 13,5 Millimeter. Den Rest habe ich „fachmännisch“ mit einer Pfeile vergrößert. 😀
Anschließend konnte ich die schwarze Abdeckkappe von außen in das Loch schieben und den Sensor von innen mit den mitgelieferten Schrauben an der Holzwand verschrauben.



Jetzt mussten noch die drei dünnen Kabel (grün, braun, weiß) abisoliert und mit der Steuerungseinheit verbunden werden. Die Eingänge am Steuergerät sind bestens beschriftet, so dass man genau weiß wo die einzelnen Farben einzufädeln sind. Das mitgelieferte Kabel am Sensor ist lang genug, um die eigentliche Steuereinheit auch ganz wo anders, weit entfernt vom Sensor, montieren zu können. Da bei einem Alarm eine interne Sirene mit ca. 90 dB ertönt, muss man die Zentraleinheit nicht zwingend sichtbar anbauen. Sie kann auch in einem Schrank oder Staufach montiert werden. Als Zubehör kann man auch noch eine externe Sirene verbauen. Dies ist wohlmöglich sinnvoll, da der interne Pieper möglicherweise überhört werden könnte.
Das System bietet sogar die Möglichkeit an eine im Wagen integrierte Alarmanlage angeschlossen zu werden. Hierzu sind extra Klemmen mit „NC“ und „COM“, aber auch „NO“ und „COM“ vorhanden. Neben dem mitgelieferten Sensor können noch zwei weitere Sensoren angeschlossen werden. So können zum Beispiel mehrere Schlafplätze überwacht werden. Lange war ich am überlegen wie ich den Gas-Warner am besten an das Strom-Netz anschließen sollte. Ich hatte Angst, dass sich durch die kontinuierliche Stromaufnahme die Versorger-Batterie durch einen dummen Zufall entladen könnte. Mir ist zwar klar, dass es bei einem Verbrauch von ca. 85mA ganz schön dauern würde, doch man weiß ja nie… Immerhin bewegen wir den Bus nicht jeden Tag, so dass sich die Batterien nicht regelmäßig über die Lichtmaschine wieder auflagen würden. Beim Schreiben dieses Artikels blätterte ich erneut durch das kleine Heftchen. Hier las ich, dass man das Gerät auch direkt an die Fahrzeugzündung klemmen könne und sich der Sensor so automatisch aktivieren und deaktivieren würde (aktiv bei ausgeschalteter Zündung/ inaktiv bei eingeschalteter Zündung).

Ich denke, hier haben wir wirklich einen guten Kauf gemacht. Wir fühlen uns zumindest sicher. 🙂


Habt ihr in euren Wohnwagen, Reisemobilen oder Campingbussen auch Gas-Warner verbaut? Haben die Geräte bei euch schon einmal ausgelöst oder euch sogar das Leben gerettet? Bitte schreibt in die Kommentare unter diesem Artikel. Eure Erfahrungen würden uns sehr interessieren.

Der Bulli ist da, was nun?!

Tausende Gedanken schießen mir durch den Kopf. Was kann man nicht alles an- oder umbauen an so einem T3? 😁 Tascha rollt schon mit den Augen… sicher zurecht. 😉

Wir haben gemeinsam eine lange Liste erstellt. Alles Sachen die uns beiden wichtig sind. Alles das, was wir mit der Zeit um- oder anbauen wollen. …wo mit fangen wir aber an? 🤷‍♂️

Für unsere erste große Reise im Sommer diesen Jahres haben wir uns auf mehr Stauraum geeinigt. Gern wollen wir ein kleines Vorzelt (von Reimo), ein SUP und weitere Gegenstände für draußen dabei haben. Diese ganzen sperrigen Sachen wollen wir dann gern außerhalb der Staufächer im Dach mitführen.

Bus mit Alu-Box auf einem Heck-Gepäckträger

Welche Möglichkeiten haben wir? Google zeigt sehr schnell Bilder von montierten Aluboxen auf Heck-Gepäckträgern vor der Heckscheibe oder auf Trägern auf der Anhängekupplung. Selbst Dachboxen sind trotz Hochdach möglich, kommen für uns aber nicht weiter in Frage. Die Nutzlast beträgt hier im Regelfall 70 bis 100 Kg. Da man die Heckträger (Fahrradträger) meist nur bis maximal 60 Kg belasten kann, bietet eine Box auf der Anhängekupplung (je nach verbauter Kupplung liegt die Stützlast zwischen 75 Kg und 100 Kg) eine größere Gepäckaufnahme. Außerdem haben wir Angst mit zusätzlicher Last an der Heckklappe die Heckklappen-Schaniere zu sehr zu beanspruchen. …ob dem so ist sei mal dahingestellt, wir fühlen uns mit dem Gewicht auf der Anhängekupplung einfach besser. 😉

Bus mit Kunststoff-Box auf einem Anhängerkupplungs-Träger

Auch für die Montage auf der Anhängekupplung gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Nimmt man ein Fahrrad-Grundträger oder eine Wildwanne? …eine WAS?! Ja, ich habe das auch erst lernen müssen. 😀 Die Jäger unter euch wissen natürlich was eine Wildwanne ist. 😉 Es handelt sich hierbei um eine feuerverzinkte oder Edelstahl-Wanne, die, genaue wie der Fahrrad-Grundträger auf der Anhängekupplung befestigt wird. Vorteil der Wildwanne gegenüber des Grundträgers: auch hier, wieder eine höhere Zuladung.

Auf der Internetseite der Firma „Heck-Pack GmbH & Co. KG“ gibt es eine große Auswahl an Wildwannen und dazu passenden Aluminium-Boxen.

  • Hecktransporter Optimal:
  • Maße: 1200 x 500 x 125 mm mit Schnellverschluss
  • Eigengewicht 14 Kg
  • Alu-Transportbox:
  • Maße: 1125 x 431 x 500 mm
  • 7 oder 13 polige Beleuchtungsanlage
  • Kennzeichenhalterung
  • Preis: 664€

Eine weitere Komplettlösung bietet die Firma „Alutrans“. Dieses System wird auf der Seite des Unternehmens „Beeken- Fahrzeugteile GmbH“ angeboten.

  • Alutrans Heckträger mit Alu-Box, ca. 1240 x 400 x 380 (LxBxH)
  • mit Schnellverschluss und Abklappfunktion
  • Nutzlast Lastenträger: 65 Kg
  • Eigengewicht: ca. 24 Kg
  • Preis: 726,94€

Als dritte Möglichkeit möchte ich noch das System von der Firma „mft transport systems GmbH“ vorstellen. Neben Fahrradträgern bietet das Unternehmen auch eine Trageeinheit für eine Alu-Box. Als Tragemodul benötigt man den „BackCarrier“. Auf diesem Grundmodul wird dann die Transportplattform „BackPack“ montiert. Hier kann nun eine Alu-Box nach Wahl befestigt werden.

  • BackCarrier:
  • Eigengewicht: 9 Kg
  • Zuladung: 82,5 Kg
  • Am Fahrzeug abschließbar
  • Abklappbar, auch beladen
  • Preis: 140€
  • BackPack:
  • wird als Plattform auf BackCarrier montiert
  • Preis: 259€
  • Für 399€ hat man eine Trageplattform, jedoch noch ohne Box

Aluminium-Boxen findet man zum Beispiel auf der Internetseite der Firma „Ariapura GmbH„.

Alle drei vorgestellten Varianten lassen sich klappen, so dass ein Öffnen der Kofferraumklappe auch ohne Demontage der Box möglich ist.

Habt ihr bei euren Campern auch irgendwelche Boxen montiert? Schreibt mir eure Antwort unten in die Kommentare. 🙂

Willkommen Günther!

Hallo!

Hier schreibt Tascha. Ich bin die Freundin des Blog-Schreibers Gerrit und war bislang eher still im Hintergrund, möchte aber heute meine ersten Eindrücke zum neuen Familienmitglied- unserem 30-Jahre jungen VW T3 in quietsch-rot (wir nennen ihn übrigens Günther)- mit euch teilen. 

Alsoooooo….wir hatten vor einigen Tagen den Besichtigungstermin von Günther. Und dass Gerrit ja nun Feuer und Flamme für den Wagen war, dass wusste ich nun seit Wochen schon (wie oft musste ich mir die Anzeige ansehen mit den Bildern und der Beschreibung…). Aber ich bin in solchen Dingen ja eher…sagen wir mal…rationaler veranlagt und muss ein Auto dann doch erstmal live gesehen haben um eine solche Begeisterung zu teilen. 

Dementsprechend fuhren wir also zwiegespalten zu dem Termin- er voller Vorfreude und ich skeptisch und mit dem Gedanken im Kopf, dass ich Gerrit irgendwie vom Kauf abhalten muss, falls der Wagen doch die reinste Schrottkarre sein sollte, schließlich waren wir schon einmal auf hübsche Fotos reingefallen und die Realität sah dann ganz anders aus….

Aber was soll ich sagen: Es gab einfach nichts zu bemängeln!!! Klar gibt es an einem 30 Jahre alten Auto hier und da mal kleine Schönheitsfehler, aber insgesamt wirklich nichts dramatisches, was man nicht hinbekommen könnte. Letztendlich war ja selbst mir mittlerweile klar, dass es bei solchen Oldies eher auf eine gute Basis ankommt und man letztendlich weniger Arbeit und weniger Kosten haben wird, wenn die Karosserie in gutem Zustand ist. Der Innenausbau ist erstmal Nebensache, das kann man sich dann nach und nach noch ummodeln. 

Letztendlich mussten wir gar nicht viel darüber sprechen, wir saßen beide im Bulli und strahlten uns an…DER sollte es sein- unbedingt und sofort!!!! Gesagt, getan. Wir unterschrieben noch am selben Tag den Kaufvertrag! Zuvor erzählte uns der Vorbesitzer aber noch alles was er in dem Bulli verbaut hat und zeigte uns wirklich jede Ecke von Günther und wir machten eine Probefahrt, aber das Gefühl, das entsteht, wenn man das erste mal im Bulli sitzt war für uns entscheidend (ja da bin ich dann auch wieder nicht mehr rational ich weiß, aber ich kannte ja auch zuvor schon alle technischen und nicht-technischen Details des Bullis in und auswendig, da Gerrit ja schon lange mit dem Wagen geliebäugelt hatte, somit war es ja nur noch der tatsächliche Eindruck der fehlte und eben die Tatsache, ob die Fotos der Wahrheit entsprechen und er wirklich kaum Rost hat). Was uns auch außerdem irgendwie beruhigte war der Vorbesitzer, der sichtlich an dem Wagen hing und ihn fast nicht hergeben wollte, aber aufgrund von Familienzuwachs ein größeres Gefährt braucht und den Tränen nahe war- das bedeutete für uns umso mehr, dass der Wagen keine versteckten Mängel haben würde und gut behandelt worden war. Einziges Manko war jetzt nur noch, dass wir noch 5 Tage bis zur Abholung unseres Bullis warten mussten, aber auch die vergingen und so holten wir den knallroten Bus am 14.02.19 dann endlich zu uns ans Steinhuder Meer.

Endlich war es so weit- nachdem wir vor nur zwei Tagen unseren Bulli erstanden hatten stand unser erster kurzer Ausflug bevor!!!! Zuvor statteten wir ihn allerdings noch mit den ersten dringend benötigten Dingen aus (Kehrblech und Handfeger, Schwämme, Küchenrolle, Decken, Besteck, Wasserkiste usw.). Kleinkrams eben, der aber trotzdem Spaß macht- vor allem das Einräumen und das Überlegen wo was eingeräumt werden soll, schließlich ist es ja wie ein zweites kleines Zuhause auf Rädern 😉

Da dieses Wochenende strahlendster Sonnenschein mit satten 15 Grad auf uns wartete konnten wir unseren „Günther alias Günni“ ja wohl kaum auf dem Hof stehen lassen. Also packten wir recht spontan unsere Sachen und brachen einfach auf. Zuerst wollten wir zwecks Zeitmangel (wir hatten nur diesen Nachmittag) nur einmal um das Meer bis nach Mardorf (wir selbst wohnen in Steinhude, also am anderen Ufer) und uns dort in die Sonne stellen, aber dann kam uns das doch irgendwie zu einfach vor. Also suchten wir über google maps andere Seen in der Nähe und stießen dabei auf die Meißendorfer Teiche, die circa eine Stunde entfernt liegen- perfekt für einen road trip am Nachmittag. Also ging es los: wir wählten die Route über Land (google maps fragt einen ja vor Beginn der Navigation welche Route: Landstraße vs. Autobahn man wählen möchte) und tuckerten los. Das Gefühl nun endlich nach sooooo langem Suchen mit unserem eigenen Bulli über die Straßen zu rollen war einfach großartig J noch besser als gedacht und das bei DEM Wetter!  So fuhren wir also für eine Stunde über Dörfer und kleinere Dörfer und durch Orte, die sich nicht mal Dorf nennen sollten so klein waren sie, bis wir an unserem „Ziel“ ankamen. Leider mussten wir schnell feststellen, dass „einfach mal mit dem Auto/Bulli ans Wasser stellen“ durch den ansässigen Campingplatz nicht möglich ist, zumindest nicht, wenn man nicht die Standgebühr fürs Übernachten bezahlen möchte. So weit so gut, wir fuhren also ein Stückchen weiter und probierten noch andere Stellen mithilfe von google maps aus um  an einen der Teiche zu gelangen. Leider ohne wirklichen Erfolg, sodass wir letztendlich beschlossen ein Stück zurückzufahren und uns an das Ufer der Aller, die hier auch in der Nähe vorbeifließt, zu stellen (Hauptsache Wasser). Kurz darauf fuhren wir dann auf der L190 von der A7 kommend Richtung Essel, kurz vor der Brücke die über die Aller führt, links in einen Feldweg und versuchten die Aller ein Stück zu verfolgen um einen geeigneten Stellplatz direkt am Wasser zu finden. Wir rumpelten also über einige eher weniger befestigte Wege und entschlossen schließlich „das Risiko einzugehen“ als uns nur noch eine Wiese vom Wasser trennte: wir fuhren einfach quer über die Wiese bis zum Ufer und parkten dort. Zuerst war uns ganz mulmig zumute, weil es offiziell bestimmt nicht gern vom Bauern gesehen ist, wenn man sich auf seine Wiese stellt, aber nach mittlerweile über 1 stündiger Suche nach dem geeigneten Stellplatz riskierten wir es einfach. Und tatsächlich hatten wir einen super Blick über die Aller und die Wiesen (mit Kühen;))  und es kam den ganzen Nachmittag niemand um uns zu verjagen. Viel Zeit also zum lesen, essen und Fotos machen.  Fazit ist also: ein Buch mit guten Stellplätzen muss her! Und das zweite und viel wichtigere Fazit: wir lieben unseren Günther schon jetzt und auch wenn wir momentan aufgrund der fehlenden Zeit nur solche kleinen Touren unternehmen können! Und wenn ihr wisst, wie man gut an die Meißendorfer Teiche rankommt lasst es uns in den Kommentaren wissen! Eure Tascha.

Die Entscheidung naht!

Die von euch, die uns schon etwas länger verfolgen, wissen, dass wir bereits seit letztem Jahr auf der Suche nach einem passenden VW T3 Camping-Bulli für uns sind.
Im Herbst fanden wir bereits einen, für uns passenden, Wagen. Allein das nötige Kleingeld hielt uns davon ab sofort zuzuschlagen. Trotzdem verglichen wir weiter und durchsuchten regelmäßig die einschlägigen Auto-Börsen. Beginnen wir aber mal von vorne…

Der Bulli ist mit folgenden Bildern im Inserat zu sehen: Weiterlesen